Arbeitsgemeinschaft Internationalisierung der Carl-Hahn-Schule:
Miteinander – füreinander – voneinander … lernen

Warum beschäftigen wir uns mit Internationalisierung?

Wachsende Globalisierung und Internationalisierung prägen als Megatrends Wirtschaft und Gesellschaft und fordern zunehmende Mobilität und Mobilitätsbereitschaft.

Die gestiegene Nachfrage nach Arbeitskräften mit internationaler beruflicher Handlungsfähigkeit stellt auch berufsbildende Schulen im Rahmen ihres Bildungsauftrages vor neue Herausforderungen.

Eine Verbesserung individueller Beschäftigungsfähigkeit auf internationalen Arbeitsmärkten (Employability) ist Ziel sowohl nationaler als auch europäischer Bildungspolitik:

  • Laut Bundestagsempfehlung sollen im Jahr 2020 mindestens 10 % der Auszubildenden während ihrer Ausbildung Auslandserfahrungen sammeln können.
  • Laut Empfehlung des europäischen Rates sollen in 2020 mindestens 6 % aller Absolventinnen und Absolventen in der Berufsbildung einen Auslandsaufenthalt realisieren.

Internationalisierung unserer Schule ist Teil unserer Schulentwicklung und soll der Forderung nach internationaler Qualifizierung, z. B. durch Vermittlung von Fremdsprachenkenntnissen, von interkulturellen Kompetenzen sowie von internationalen beruflichen Handlungskompetenzen (u. a. durch Mobilitätsmaßnahmen), gerecht werden.

Was macht die Arbeitsgemeinschaft Internationalisierung?

Auch im Sinne der Internationalisierungsstrategie des niedersächsischen Kultusministeriums sehen wir folgende Aufgaben im Mittelpunkt:

  • Vermittlung internationaler beruflicher Handlungskompetenz (Bildungspolitisches Ziel des Bundesinstituts für Berufsbildung, BIBB),
  • Steigerung von Mobilität zu Lernzwecken von Auszubildenden, Schülerinnen und Schülern aber auch von Lehrpersonal sowie eine
  • internationale Öffnung der Berufsschule auch für Projekte im Rahmen strategischer Partnerschaften.

Mit unserer Arbeitsgemeinschaft Internationalisierung streben wir den Kontakt zu Schulen, zu anderen Bildungsinstitutionen sowie zu Unternehmen im Ausland an, um unseren Schülerinnen und Schülern, aber auch unseren Lehrkräften langfristig einen interkulturellen Austausch sowie internationale Praktikums- und Arbeitserfahrungen zu ermöglichen. Mit einigen unserer Ausbildungsbetriebe besteht bereits eine enge Zusammenarbeit. Deren Interessen und Möglichkeiten als Kooperationspartner sind für uns von besonderer Bedeutung.

In diesem Jahr unterstützen wir – in Kooperation mit verschiedenen Bildungsträgern – Auszubildende bei der Planung und Durchführung von Auslandspraktika in europäischen Ländern, indem Maßnahmen aus sogenannten „Poolprojekten“ beantragt werden können. Wir sind schon gespannt auf individuelle Auslandserfahrungsberichte der derzeitigen Bewerberinnen und Bewerber!

Neben der Planung, Vorbereitung und Durchführung von Mobilitätsprojekten gehört auch die organisatorische sowie die fachlich-methodische Begleitung der Teilnehmenden zu den Aufgaben der Arbeitsgemeinschaft Internationalisierung. Außerdem gilt es, finanzielle Fördermittel zu generieren und unseren Schülerinnen und Schülern, Auszubildenden wie auch unserem Lehrpersonal für Mobilität und Austauschprojekte zur Verfügung zu stellen. Eine Anerkennung der Teilnahme an Mobilitätsprojekten und die Transparenz erreichter Qualifikationen können durch Zertifizierung der Maßnahme, z. B. mit dem Europass für Auslandspraktika, gewährleistet werden.

Kooperation verstehen wir im Sinne eines „Gebens und Nehmens“: Gegenseitiger Austausch bedeutet für uns, auch Schülerinnen und Schülern bzw. jungen Berufsanfängern aus dem Ausland die Möglichkeit zu bieten, mit einem Besuch unserer Schule, möglichst auch durch Praktikumstage in ansässigen Betrieben, unsere Lern- und Arbeitswelt kennen zu lernen und zu erfahren, wie Berufsbildung bei uns funktioniert. Auch Lehrerinnen und Lehrer aus dem Ausland sollen an unserer Schule hospitieren und unser Schulleben kennen lernen dürfen. Nicht zuletzt kann ein Aufenthalt in Gastfamilien eine Bereicherung für jeden Einzelnen sein.

Mit der Planung und Durchführung gemeinsamer internationaler Projekte wünschen wir uns zukünftig außerdem eine Entwicklung langfristiger Schulpartnerschaften, welche einen gegenseitigen Austausch auf vielen Ebenen ermöglichen, so z. B. in Form von Ideen, gegenseitiger Unterstützung oder gemeinsamen Forschungsaktivitäten oder kreativen Projekten.

Wie geht es weiter?

Wir möchten gegenwärtige und zukünftige Mobilitätschancen in unserer Schule erfahrbar machen und die internationale Öffnung unserer Schule auf möglichst vielen Ebenen realisieren und leben.

An dieser Stelle und an geeigneter Stelle im Schulgebäude werden wir weiter über unsere Aktivitäten und Angebote informieren.