Die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten/ zum Zahnmedizinischen Fachangestellten dauert drei Jahre und findet an den Lernorten Betrieb und Berufsschule statt (duales System).
Zahnmedizinische Fachangestellte arbeiten in der Regel in niedergelassenen Zahnarztpraxen, möglich ist die betriebliche Ausbildung aber auch in Krankenhäusern.

Hauptaufgabe der Zahnmedizinischen Fachangestellten/des Zahnmedizinischen Fachangestellten ist die Betreuung der Patientinnen und Patienten und die Unterstützung der Zahnärztin/ des Zahnarztes in Behandlungsassistenz und bei verwaltungstechnischen Aufgaben.

Persönliche Voraussetzungen

Freude im Umgang mit Menschen und ein damit verbundenes hohes Maß an Einfühlungsvermögen sollten als Grundeinstellung vorhanden sein, wenn Sie den Beruf der Zahnmedizinischen Fachangestellten/ des Zahnmedizinischen Fachangestellten ausüben möchten. Das Arbeitsverhalten einer Zahnmedizinischen Fachangestellten/ eines Zahnmedizinischen Fachangestellten sollte darüber hinaus geprägt sein durch Geduld und Belastbarkeit in Stresssituationen, Gewissenhaftigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Bereitschaft zur Teamarbeit.

Schulische Voraussetzungen

Es ist rechtlich keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung vorgeschrieben. Einzige Voraussetzung ist der Abschluss eines Ausbildungsvertrages zwischen der Ausbildungspraxis und der bzw. dem Auszubildenden.
Folgende Unterrichtstage und Wochenstunden sind für die Zahnmedizinische Fachangestellte/ den Zahnmedizinischen Fachangestellten geplant:

Ausbildung in der Schule

Jahrgangsstufen Wochenstunden Berufsschultage
Grundstufe 18              Unterricht an zwei 2. Berufsschultagen
Fachstufe 1 9              Unterricht an einem Berufsschultag
Fachstufe 2 9              Unterricht an einem Berufsschultag

 

Berufsübergreifender Lernbereich

Dazu zählen die allgemeinbildenden Fächer: Deutsch, Englisch, Politik, Sport und Religion.

Berufsbezogener Lernbereich

  Lernfelder
1 Im Beruf und Gesundheitswesen orientieren
2 Patienten empfangen und begleiten
3 Praxishygiene organisieren
4 Kariestherapie begleiten
5 Endodontische Behandlungen begleiten
6 Praxisabläufe organisieren
7 Zwischenfällen vorbeugen und in Notfallsituationen Hilfe leisten
8 Chirurgische Behandlungen begleiten
9 Waren beschaffen und verwalten
10 Behandlungen von Erkrankungen der Mundhöhle und des Zahnhalteapparates begleiten, Röntgen- und Strahlenschutzmaßnahmen vorbereiten
11 Prophylaxemaßnahmen planen und durchführen
12 Prothetische Behandlungen begleiten
13 Praxisprozesse mitgestalten

Weitere Informationen zum Ausbildungsplan und Rahmenlehrplan:

 www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/Bildung/BeruflicheBildung/rlp/ZahnmedFA.pdf

Handlungsrahmen

Prüfungen

Für die Durchführung der Zwischen- und Abschlussprüfung ist die Zahnärztekammer Niedersachsen
Informationen zu den Prüfungen unter

www.zkn.de

Zeugnisse

Zeugnisse werden zum Schuljahresende ausgestellt, Halbjahreszeugnisse werden in der Berufsschule nicht ausgegeben.

Erwerb allgemein bildender Abschlüsse durch den Abschluss der Berufsausbildung

Um den Sekundarabschluss I – Realschulabschluss zu erwerben, sind folgende Voraussetzungen erforderlich:

  1. Erwerb des Berufschulabschlusses
  2. Erfolgreiche Abschlussprüfung vor der Ärztekammer

Um den Erweiterten Sekundarabschluss I zu erwerben, sind folgende Voraussetzungen erforderlich:

  1. Erwerb des Berufsschulabschlusses
  2. Erfolgreiche Abschlussprüfung vor der Zahnärztekammer
  3. Gesamtnotendurchschnitt von mindestens 3,0 im Abschlusszeugnis, bei mindestens befriedigenden Leistungen in Deutsch, Englisch und im Berufsspezifischen Unterricht.

Ausbildersprechtag

Am zweiten Mittwoch im Februar jeden Jahres findet ein Ausbildersprechtag statt. Hier kann ein Austausch über den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler sowie über deren Arbeits- und Sozialverhalten stattfinden.

Leitung des Bildungsgangs

Frau Murck

E-Mail