Ausbildungsberuf Leiter des Bildungsganges Kontakt
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Koordinatorin für die Berufsschule

Studiendirektorin Christa Michael
Schachtweg 2
38440 Wolfsburg
Tel.: 05361 30893-18

Wir sind der Kooperationspartner im Dualen System der Berufsausbildung

Die Schülerinnen und Schüler besuchen unseren Unterricht in der Regel an einem oder zwei Tagen in der Woche; in einzelnen Bereichen findet er, in Absprache mit den Betrieben, z. B. in sechswöchigen Blöcken statt. So stellt der schulische Unterricht die wichtige Ergänzung zur praktischen Ausbildung in den Betrieben dar. Unsere Ausbildungsberufe:

Unser Selbstverständnis

Wir verstehen uns als „Dienstleister“ für eine moderne Berufsausbildung junger Menschen. Als Partner im Dualen System der Berufsausbildung möchten wir dazu beitragen, dass unsere Schülerinnen und Schüler zu eigenverantwortlichem, beruflich kompetentem Handeln befähigt werden.

Im Einzelnen haben wir zum Ziel,

eine Berufstätigkeit zu vermitteln, die Fachkompetenz mit allgemeinen Fähigkeiten humaner und sozialer Art verbindet; berufliche Flexibilität zur Bewältigung der sich wandelnden Anforderungen in Arbeitswelt und Gesellschaft auch im Hinblick auf das Zusammenwachsen Europas zu entwickeln; die Bereitschaft zur beruflichen Fort- und Weiterbildung zu wecken; die Fähigkeit und Bereitschaft zu fördern, bei der individuellen Lebensgestaltung und im öffentlichen Leben verantwortungsbewusst zu handeln.

Neben der primären Zielsetzung, die Vermittlung einer umfassenden beruflichen Handlungs- und Personalkompetenz, möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern auch ermöglichen, folgende schulischen Abschlüsse im Rahmen ihrer Berufsausbildung zu erreichen:

Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss

Sekundarabschluss I – Realschulabschluss

Erweiterter Sekundarabschluss I

Unser Konzept

Lernen in der Berufsschule vollzieht sich grundsätzlich in Beziehung auf konkretes, berufliches Handeln sowie in vielfältigen gedanklichen Operationen, auch gedanklichem Nachvollziehen von Handlungen anderer. Dieses Lernen ist vor allem an die Reflexion der Vollzüge des Handelns (des Handlungsplans, des Ablaufs, der Ergebnisse) gebunden. Mit dieser gedanklichen Durchdringung beruflicher Arbeit werden die Voraussetzungen geschaffen für das Lernen in und aus der Arbeit.

Für unsere Fachteams ist der handlungsorientierte Unterricht das didaktische Konzept, das fach- und handlungssystematische Strukturen miteinander verknüpft. Dies wollen wir durch unterschiedliche Unterrichtsmethoden verwirklichen.

Der Handlungsrahmen – die Funktion von Modellunternehmen

Unser Lernfeldkonzept bezweckt eine sinnstiftende handlungssystematische Einteilung der Inhalte für jeden Ausbildungsberuf. Die Gliederung der Inhalte für die Ausbildungsberufe erfolgt grundsätzlich nach typischen beruflichen Arbeitsaufgaben und -prozessen.

Den handlungsorientierten Unterricht gestalten die Teams, indem sie die Schülerinnen und Schüler selbstständig Lösungen für möglichst realitätsnahe betriebliche Probleme finden lassen. Geschäftsprozesse, die für den beruflichen Alltag typisch sind, werden im Unterricht zu Lernsituationen. Diese dienen als Rahmen, um daraus Lehr-/Lernarrangements zu verdichten, die die Schülerinnen und Schüler anschließend bearbeiten und deren Ergebnisse dann auch für die Vorbereitung von Prüfungen zur Verfügung stehen.

In allen Lehr-/Lernarrangements des jeweiligen Ausbildungsberufes hilft ein einheitliches Modellunternehmen beim Lernen. Dieses ist kein naturalistisches Abbild eines bestehenden Unternehmens, sondern eine didaktische Konstruktion mit der oben dargestellten Zielsetzung.

Jede Erarbeitung mündet in eine Reflexions- und Transferphase, in der die Schülerinnen und Schüler ihre spezifischen praktischen Erfahrungen aus dem betrieblichen Alltag einbringen können. Dabei wird systematisch und kontinuierlich das Modellunternehmen mit den Ausbildungsbetrieben verglichen, um den praktischen Bezug unseres Unterrichts ständig neu erfahrbar zu machen. Die Lehrkräfte tauschen sich regelmäßig mit Vertretern der Betriebe aus, z. B. bei der Arbeit in den Prüfungsausschüssen der Kammern.

Unsere Teams achten darauf, dass sich das Unterrichtsangebot der Berufsschule an Jugendliche und Erwachsene richtet, die sich nach Vorbildung, kulturellem Hintergrund und Erfahrungen aus den Ausbildungsbetrieben unterscheiden. Wir können unseren Bildungsauftrag nur erfüllen, wenn wir diese Unterschiede beachten und Schülerinnen und Schüler – auch benachteiligte oder besonders begabte – ihren individuellen Möglichkeiten entsprechend fördern.