n-report crossmedial – Das Landesprojekt zum journalistischen Arbeiten auch an unserer Schule

Die digitale Umwälzung in den Medien beinhaltet u. a. eine Entprofessionalisierung der Massenmedien. Jeder kann zum Star oder Opfer werden, ökonomische Interessen sind nicht immer klar ersichtlich. Das Projekt n-report crossmedial des NLQ (Niedersächsisches Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung) hat deshalb das Ziel, die Nachrichtenkompetenz der Schüler und Schülerinnen zu erhöhen. Dies wird durch das Erstellen eigener journalistischer Medienprodukte erreicht, wobei sich an der Arbeitsweise des professionellen Journalismus orientiert wird.

Zurzeit nimmt die Klasse BM163 mit ihrer Klassenlehrerin Britta Noack zusammen mit elf weiteren ausgewählten Schulen aus ganz Niedersachsen an diesem Projekt teil. Seit August beschäftigt sich die Klasse im Deutschunterricht mit dem Thema „Mensch 4.0 – zwischen Wunsch und Wirklichkeit“. Nach einer ersten inhaltlichen Auseinandersetzung mit dem Thema haben die Schülerinnen selbständig eigene Unterthemen gewählt. Dabei kam es zu spannenden Inhalten aus allen Lebenslagen über z. B. Pflegeroboter, Verschiebung von Ausbildungsberufen, autonom fahrende Taxis, Digitalisierung im Fußball oder Partnerschaften dank Algorithmen.

Es folgte eine umfangreiche Recherchephase, in der z. B. Experten interviewt, Passanten befragt und Prozesse beobachtet wurden. Daran schloss sich die Erstellung der Reportagen an, die in der Redaktionssitzung kritisch hinterfragt wurden und im Moment überarbeitet werden. Die fertigen Medienprodukte werden demnächst eingereicht und einer Jury aus Journalisten vorgelegt. Das Projekt endet mit der Preisverleihung im Künstlerhaus Hannover Anfang Juli.

Veröffentlicht in News